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Holocaust-Überlebender ruft zum Einsatz für Frieden auf

Veröffentlicht: Dienstag, 13. Februar 2018

Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar lud der Runde Tisch für Demokratie und Toleranz Arzberg zu einem Zeitzeugengespräch ein. Sprecherin Ursula Schweers begrüßte neben den zahlreichen Gästen und einem Fernsehteam des Bayrischen Rundfunks Professor Alexander Fried und seine Frau, Dr. Dorothea Woiczechowski-Fried. Er hat den Holocaust überlebt, verbrachte drei Jahre in verschiedenen Konzentrationslagern und überstand den Todesmarsch von Crivitz nach Schwerin. In bewegenden Worten schilderte er, interviewt von seiner Frau, seine unbeschwerte und glückliche Kindheit, die innige Beziehung zu seiner Mutter, aber auch die schrecklichen Erlebnisse in mehreren Konzentrationslagern, die er allen Widrigkeiten zum Trotz überlebte. Sich selbst bezeichnete der 93-jährige als Weltbürger und appelierte eindringlich an seine Zuhörer, sich für Frieden und Freiheit einzusetzen, denn "alle Menschen sind einander Schwestern und Brüder. Keiner hat das Recht, sich über andere zu stellen." Zahlreiche Gäste nutzten den Abend noch für ein persönliches Gespräch mit Professor Fried.